Freitag, Mai 4

Ankündigung der 2. Cider Weltmeisterschaft 
(Announcing the second Cider World Championship) 

Eins vorweg: Wir haben uns dafür entschieden unsere Beiträge in Englisch und Deutsch zu schreiben da wir zweisprachig mehr Menschen erreichen.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr und der großen Nachfrage haben wir uns dafür entschlossen die
2. Cider-WM mit noch mehr Auswahl an Cidern zu veranstalten.
Die Cider werden wieder im altbewährten KO-System gegeneinander antreten.
Titelverteidiger ist der Landdrink Apfelcider (Weltmeister 2011).

Dieses Jahr werden wir verschiedene Hersteller kontaktieren um auch die in Österreich nur schwer erhältlichen Cider zu bekommen.
Wir versuchen damit Cider im deutschsprachigen Raum sowie in anderen Ländern bekannter und beliebter zu machen.
Da viele Menschen nicht wissen was Cider ist, kommen sie auch nicht in den Genuss dieses Getränks.

Sobald wir genauere Details zu den Teilnehmern und dem Ablauf haben, werden wir es hier und auf unserer Facebookseite bekanntgeben.
Während der Cider-WM werden wieder wie gewohnt alle Details und Bewertungen veröffentlicht.


First and foremost we decided to publish our articles both in English and German in order to address a wider range of people.
After the success of the latest Cider World Championship in the past year and considering both the feedback we have recieved and the demand for more, we decided to take the Cider World Championship in the second round and extend the range of available ciders.
As in the first championship the ciders will compete against each other using the conventional knockout system to decide whether the Landdrink cider can defend his title or if it falls behind his competitors.

This year we are contacting the manufacturers directly to be able to provide ciders, that are rarely available in Austria.
We are trying to increase the popularity of ciders both, the German-speaking countries and in other countries as well.
Given the fact that most of the consumers simply don't know what cider is, they most likely will never enjoy the taste of this drink.

As soon as more detailed informations are available about the competing ciders and the procedure itself, we will publish them on our blog and our facebook site.
While the Cider World Championship is taking place, we will provide you the details and the ratings as usual.

Samstag, August 27

Der erste offizielle Cider Weltmeister

Gestern war es endlich so weit, das Finale der Cider Weltmeisterschaft wurde ausgetragen. Und wie zu erwarten waren die Entscheidungen sehr knapp und spannend. 

Nicht nur die Juroren haben dem gestrigen Tag entgegengefiebert. Viele Leute warten seit Wochen darauf endlich den besten Cider und damit den Weltmeister zu erfahren. Und nun ist es endlich soweit.

Der erste offizielle Weltmeister ist LANDDRINK.



Der österreichische Cider konnte sich im Finale gegen SAVANNA knapp durchsetzen. Dabei überzeugt er vorallem durch seinen erfrischenden, fruchtigen, süßlichen und einfach nur guten Geschmack. Auch das Duell um Platz 3 war spannend und schließlich konnte sich WESTON Organic Pear gegen KRAHU durchsetzen. Damit ist WESTON Organic Pear Dritter und KRAHU muss sich mit dem undankbaren, aber dennoch bemerkenswerten vierten Platz abfinden.

Genauere Informationen zu den Top platzierten Cider werden hier in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Donnerstag, August 18

Ergebnisse vom Halbfinale

Auch das Halbfinale der Cider Weltmeisterschaft wurde bereits ausgetragen und jetzt gibt es endlich die Ergebnisse. Die Duelle waren auf höchstem Niveau und die Entscheidungen so schwer wie bisher noch nie. Es wurden jedoch zwei würdige Finalisten gefunden und das Finale wird mit Sicherheit wieder extrem spannend.

Am 06.08.2011 war das Halbfinale der Cider WM und die Juroren wurden aufs bitterste gequält. Dabei war es auf keinen Fall der Geschmack der Cider, der den Verkostern zu schaffen machte, sondern viel mehr die mittlerweile beinahe unmöglich schweren Entscheidungen zu treffen. Denn alle vier Halbfinalisten waren auf ihre Art sehr gut und trotzdem extrem unterschiedlich. Die Ergebnisse der wohl schwersten Entscheidungen bisher sind wie immer zusammengefasst.

KRAHU VS LANDDRINK (9:15)
Das österreichische Duell auf Spitzenniveau im Halbfinale war bei weitem nicht so eindeutig wie der Punktestand vermuten lässt. Tatsächlich hat KRAHU mit seinem Geschmack mehr als nur zufrieden gestellt und blieb dabei kaum hinter LANDDRINK zurück. Die beiden Cider sind sehr fruchtig und erfrischend und auch die leichte bittere Note von KRAHU fiel nur bedingt negativ auf. Verloren hat der panonische Cider das Duell gegen das leichte Sommergetränk im Endeffekt wohl nur wegen der vielen Kohlensäure, die schon das Einschenken erschwert. LANDDRINK schickt damit mit voller Punktezahl und nur 3 %Vol KRAHU in den Kampf um Platz 3 und steigt selbst ins Finale auf.


SAVANNA VS WESTON Orginal Pear (14:14)
Schon nach dem ersten Schluck war klar, dieses Duell steht dem Vorhergegangenen um nichts nach. SAVANNA faszinierte dabei ein weiteres mal mit seinem wohl endlos variierendem Aroma. Auch nach mehrmaligem Probieren werden immer noch neue, bisher nicht wahrgenommene Geschmacknuancen entdeckt. Der letzte Birnencider im Rennen überzeugt hingegen durch seinen konstanten, erfrischenden Geschmack, der gerade im Abgang kaum noch an Birne erinnert. Einige meinen sogar eine Apfelnote im Birnencider erkannt zu haben. Schlussendlich waren jedoch beide der durchaus sehr unterschiedlichen Getränke gleich auf nach Punkten und die Entscheidung musste per Handzeichen gefällt werden. Mit 4:1 besiegt SAVANNA schließlich WESTON Original Pear, der mit einem "Yippy ei ay Schweinebacke" als Schlachtruf ins Duell um Platz 3 einzieht.

Mit diesen Ergebnissen des Halbfinales ergeben sich folgende Duelle fürs Finale.

Finale am 26. August 2011
Duell um Platz 3
KRAHU
VS
WESTON Original Pear
Duell um den Weltmeistertitel
LANDDRINK
VS
SAVANNA

Das Finale findet bald statt und eines ist gewiss, die Duelle werden sehr hart werden und der erste offizielle Cider Weltmeister wird ein würdiger sein.




Montag, August 15

Ergebnis des Viertelfinales

Nach einem spannenden Viertelfinale sind nun alle großen und bekannten Namen aus dem Wettkampf. Vor allem die süßen Cider mussten nun endgültig aufgegeben und es hat sich gezeigt, dass es wohl noch ein hartes "Kopf an Kopf"-Rennen werden wird.

Am 05.08.11 war das Viertelfinale der ersten offiziellen Cider-WM und jetzt sind auch die letzten großen Namen aus dem Rennen. Bevor nun zuviel im Vorhinein verraten wird erst ein Überblick der einzelnen Duelle.

JW Maguires Pear VS LANDDRINK (14:22)
Wie schon erwähnt hatten die süßen Cider im Viertelfinale so ihre liebe Not. JW Maguires Pear ging es da nicht anders. Trotz der sehr intensiven fruchtigen Birnennote und dem durchaus anregenden Geruch konnte er nicht überzeugen. Die Süße bewegt sich dabei zwar nicht im Berreich der zuckersüßen Kopparbergcider, aber sie ist doch zu aufdringlich um das Getränk in größeren Mengen zu konsumieren. LANDDRINK hingegen überzeugte mit seiner gewohnt fruchtig-spritzigen und erfrischend Art. Dabei macht die annähernd perfekte Kombination aus Kohlensäure, Fruchtigkeit, Säure und Süße den österreichischen Cider zu einem der großen Favoriten. 

BROTHERS Erdbeere VS KRAHU (12:17) 
Der Erdbeercider aus dem Hause BROTHERS fällt vor allem durch seinen intensiven und etwas künstlichen Erdbeergeruch auf. Der Geschmack des Ciders erinnert dabei, aber eher an einen sehr dezenten Erdbeerprosecco und ist für den außergewöhnlichen Geruch überraschend durchschnittlich. KRAHU hingegen hat einen sehr außergewöhnlichen Geschmack. Die angenehme Säure kombiniert mit dem leicht süßlichen und intensiven Apfelgeschmack wird dabei nur von einem Übermaß an Kohlensäure getrübt. Trotz der viele Kohlensäure die das Getränk beinahe unangenehm "rülpsig" macht, konnte sich KRAHU deutlich gegen den geschmacklich wenig überzeugenden Erdbeercider durchsetzen.


SAVANNA VS BULMERS Pear (19:16)
Schon zu Beginn galt BULMERS Pear bei vielen als Favorit. Der birnige Geschmack, der mit seiner angenehmen Süße lange Zeit überzeugen konnte war im Endeffekt wohl doch nicht intensiv genug. So wirkte der diskrete Birnengeschmack im vergleich mit der Geschmacksexplosion von SAVANNA beinahe fad und langweilig. Der Geschmack des südafrikanischen Ciders lässt sich tatsächlich nur sehr schwer beschreiben und wird wohl mit den Worten säuerlich, erfrischend, vielseitig, wechselnd und aufregend am besten beschrieben. Zwar ist der Geruch von SAVANNA eher unangenehm, aber der wirklich außergewöhnliche und unheimlich intressante Geschmack des Ciders konnte schließlich überzeugen. Der einzige nicht-europäische Teilnehmer konnte damit den großen Favoriten BULMERS Pear aus dem Rennen zu werfen.

KOPPARBERG Holunder VS WESTON Original Pear (12:19)
Mit WESTON Original Pear wurde wohl der beste Birnencider im Turnier gefunden. Dabei überzeugt das Getränk vor allem durch seine feine Säure und den sehr natürlichen Birnengeschmack. Durch sein erfrischendes Aroma ist der Cider wohl einer der süffigsten Teilnehmer der Cider-WM. Kopparberg Holunder ist dabei ein starker Gegensatz. Der intesive, beinahe aufdringliche Holundergeschmack ist zwar sehr gut und das trotz der starken Süße, aber das Getränk erinnert an sich nur sehr entfernt an einen Cider. Der Kopparberg Cider ist eher mit einem Fruchtsaft oder Kindersekt zu vergleichen und so ist es wenig überraschend, dass WESTON Original Pear sich schließlich doch relativ eindeutig durchsetzen konnte.


Nachdem nun nurnoch vier Cider im Rennen sind können die Paarungen fürs Halbfinale bekanntgegeben werden. Dabei hat die Auslosung ergeben, dass die beiden verbleibenden österreichischen Cider gegeneinander antreten müssen und damit ist ein Österreich internes Finale ausgeschlossen. Da mittlerweile alle bekannteren Cider aus dem Rennen sind, nochmals der hinweis für alle die auch einen der Halbfinalteilnehmer probieren wollen: Alle Cider die an der ersten Weltmeisterschaft teilnehmen sind über den Getränkemarkt Ammersin erhältlich.

Halbfinale am 06. August 2011
KRAHU
VS
LANDDRINK
WESTON Orginal Pear
VS
SAVANNA





Freitag, August 5

Ergebnisse der Achtelfinale und die Paarungen im Viertelfinale

Mit etwas Verspätung gibt es nun doch endlich die Ergebnisse des Achtelfinales und es hat einige Überraschungen gegeben. Durch das neue Punktesystem waren die Bewertungsergebnisse deutlich knapper und spannender. Es musste sogar mehrmals eine Entscheidung per Handzeichen herbeigeführt werden.

Nach zwei Achtelfinaltagen sind jetzt nur noch acht Cider im Rennen und es fehlen bereits einige große Namen. Beinahe alle aus Bars bekannten Cider mussten sich ihren weniger prominenten Gegenspielern geschlagen geben. Doch bevor zu viel Verraten wird gibt es hier erstmal die Zusammenfassungen der Ergebnisse aus den einzelnen Achtefinalpaarungen. Da an den beiden Achtelfinaltagen eine unterschiedliche Anzahl an Juroren anwesend war sind die Punkte nicht direkt vergleichbar.

LANDDRINK VS KOPPARBERG Pear (20:11)
Schon in der Vorrunde erhielt LANDDRINK für seinen fruchtig-frischen Geschmack sehr viele Punkte und das war auch im Achtelfinale nicht anders. Mit seinem leichten 3%Vol und einer fruchtigen und leicht süßlichen Note ist LANDDRINK wohl einer der süffigsten Cider im Rennen. KOPPARBERG Pear konnte hingegen mit seinem süßen und leicht unnatürlichem Geschmack nicht überzeugen. Dabei muss jedoch gesagt werden, dass ab und an ein Schluck KOPPARBERG Pear ganz gut schmecken kann, aber der intensive und süße Geschmack macht es einem sehr schwer mehr als ein Glas zu trinken. LANDDRINK hat trotz seiner sehr gewöhnungsbedürftigen Flasche (sieht eher nach Prosecco aus) deutlich gewonnen und damit den nach Twinni schmeckenden KOPPARBERG aus dem Wettbewerb geworfen.

MAGNERS VS WESTON Original Pear (14:14)
MAGNERS ist wohl einer der bekanntesten Cider und nach einer Abstimmung mit Handzeichen ausgeschieden. Der leicht weihnachtlich-würzige Nachgeschmack und der an sich eher dezente Geschmack konnte sich nicht gegen den Birnencider aus dem Hause WESTON durchsetzen. Dabei konnte WESTON Original Pear vorallem mit einem erfrischend säuerlichen und trotzdem süßen Geschmack überzeugen. Entschieden wurde das Ganze jedoch erst mittels Handabstimmung und auch da verlor MAGNERS nur mit drei zu vier Stimmen. Und obwohl hier Äpfel mit Birnen verglichen wurden gab es bis jetzt keine gleichwertigeren Kontrahenten.



WESTON Medium Sweet VS BROTHERS Erdbeere (7:7)
Endlich hatte der lang erwartete Erdbeercider seinen ersten Wettkampfauftritt. Und wie zu erwarten gingen die Meinungen weit auseinander. Doch alle waren über die ungewöhnlich unstimmige Zusammensetzung von Geruch und Geschmack verwirrt. Während der künstliche und süße Geruche des roten Ciders an Erdbeerlutscher oder -kaugummi erinnert, ist der Geschmack eher dezent. Nur wenig Süße und überraschend wenig Erdbeergeschmack sind festzustellen. WESTON Medium Sweet ist im Geschmack nicht unähnlich. Zwar fehlt die dezente Erdbeernote, aber auch der Apfelcider schmeckt dezent süß und lässt sich angenehm trinken. Beiden Cidern fehlt es jedoch an Fruchtigkeit und während BROTHERS Erdbeere künstlich und süß riecht, denkt man beim Geruch von WESTON eher an faulendes Obst. Nach einer Abstimmung per Handzeichen gewinnt der Erdbeercider schließlich mit fünf zu zwei Stimmen.

REISINGER VS BULMERS Pear (5:20)
Zwar haben einige bekanntere Cider im Achtelfinale Federn lassen müssen, doch das gilt nicht für BULMERS Pear. Schon in der Vorrunde zeigte der Birnencider auf und blieb auch im Achtelfinale nicht hinter den Erwartungen. Mit einem sehr kompletten und fruchtigen Geschmack überzeugte BULMERS Pear eindeutig. REISINGER hatte mit einem etwas faden Geschmack, der im Abgang eine unangenehme Bitterkeit entfaltet, wenig Chancen. BULMERS Pear gewann eindeutig mit 5:20 und wird mittlerweile von Vielen als einer der Favouriten auf den Titel gehandelt.




JW Maguires Pear VS BULMERS Original (16:14)
Mit viel Frucht und vorallem auch viel Süße gewann JW Maguires Pear knapp über BULMERS Original. Dabei wurden dem so bekannten Cider vorallem sein etwas fader Geschmack und der leichte Überschuss an Kohlensäure zum Verhängnis. Man war sich zwar durchwegs einig, dass man BULMERS Original gut und gerne trinkt, aber JW Maguires mit dem intensiven Birnengeschmack doch vorzieht. Und auch wenn er sogar von einigen als das Maß aller Dinge in Sachen Cider gesehen wird, zeigte sich, dass ein großer Name allein nicht reicht um Weltmeister zu werden. Mit 16:14 konnte sich der Birnencider knapp durchsetzen und bugsierte damit den zweiten großen Namen aus dem Wettbewerb.


STRONGBOW VS KRAHU (10:13)
Auch STRONGBOW musste sich im Achtelfinale verabschieden. Der leicht säuerliche und bittere Geschmack dem es doch ein wenig an Fruchtigkeit fehlt, reichte einfach nicht mehr aus. Dagegen hatte KRAHU ganz andere Schwächen. Der recht fruchtig und süßlich schmeckenden Cider aus Österreich musste vorallem wegen seinem hohen Anteil an Kohlensäure Punkteabzüge in Kauf nehmen. Zusätzlich leidet KRAHU unter seinem eher unangenehmen Geruch. Zum Glück ist jedoch Geschmack an sich sehr gut und reichte zumindest diesemal noch aus. Und man besiegt ja auch nicht jeden Tag eine Cidergröße wie STRONGBOW! Mit 10:13 steigt KRAHU ins Viertelfinale auf und wird dort erneut zeigen müssen ob der Geschmack über die viele Kohlensäure und den Geruch hinwegsehen lässt.


SAVANNA VS OLD ROSIE (16:14)
Wieder konnte sich der südafrikanische Cider mit der sympathischen Flasche eine Runde weiterbringen. Dabei überzeugte der stark wechselnde, beinahe verwirrende Geschmack, der wie ein bisschen wie eine Explosion in einer Geschmacksfabrik wirkt. OLD ROSIE, der von manchen sogar als einer der Favouriten gesehen wurde, musste sich mit seinem sehr herben, mostigen und gewöhnungsbedürftigen Geschmack geschlagen geben. Da konnte auch die Dampfwalze auf der Flasche nichts mehr ändern, der muffige Geruch und der stark gärige Apfelgeschmack mussten sich dem deutlich spritzigerem und frischerem Aroma von SAVANNA geschlagen geben. Mit 16:14 ist OLD ROSIE ausgeschieden und wurde beim anschließenden Beisammensitzen von seinen Fans bereits würdig verabschiedet.


KOPPARBERG Holunder VS WESTON Premium (17:6)
In diesem Duell trafen zwei Welten aufeinander. WESTON PremiumCider ist wie alle Cider aus dem Hause WESTON sehr herb und gärig. Schon der Geruch erinnert an faulendes Obst und auch im Geschmack lässt sich eine leicht gammlige Note feststellen. Der Holundercider hingegen ist, wie für KOPPARBERG üblich, sehr süß und hat einen intensiven fruchtigen Geschmack. Dabei erinnert er mehr an ein Kindergetränk als an einen Cider. Man kann ihn zwar sehr gut trinken, zumindest in Maszen, aber ein Bargetränk ist er definitiv nicht. Gegen den doch etwas sehr gärigen WESTON Premium konnte sich "Papas Hollersaft", aber doch sehr eindeutig mit 17:6 durchsetzen.


Zusammenfassung:

                               imViertelfinale:                                 Ausgeschieden: 
                                     SAVANNA                                             OLD ROSIE
                              JW Maguires Pear                                     BULMERS Original
                                LANDDRINK                                      KOPPARBERG Pear
                               BULMERS Pear                                          REISINGER
                                      KRAHU                                              STRONGBOW
                          KOPPARBERG Holunder                           WESTON Premium
                          WESTON Original Pear                                    MAGNERS
                          BROTHERS Erdbeere                             WESTON Medium Sweet

Die Paarungen fürs Viertelfinale wurden bereits ausgelost und sind in der folgenden Tabelle zu sehen. Heute wird das Viertelfinale dann ausgetragen und des Feld wird weiter auf die vier besten reduziert. Ob uns wieder Überraschungen erwarten und welcher der Cider nun im Endspurt noch versteckte Seiten zeigen kann wird hier natürlich wieder veröffentlicht.

Viertelfinale am 05. August 2011
JW Maguires Pear
VS
LANDDRINK
WESTON Orginal Pear
VS
KOPPARBERG Holunder
BROTHERS Erdbeere
VS
KRAHU
BULMERS Pear
VS
SAVANNA

Samstag, Juli 30

Ergebnisse vom 29.7.11 und Bekanntgabe der Achtelfinalpaarungen

Gestern haben sich die die Juroren wieder zum Probieren zusammengesetzt und es hat sich gezeigt, dass auch die herberen Cider weiterkommen können, und dass süße Cider trotzdem immer noch besser im Rennen liegen.

Diesmal waren nur 7 Juroren anwesend um die Teilnehmer zu bewerten, doch auch wenn weniger Juroren beurteilt haben, ist an der Qualität der Ergebnisse kein Zweifel. Ein klarer Trend wie in der ersten Hälfte der Vorrunde war dieses mal nicht zu erkennen. Sowohl der sehr süße Holundercider als auch der urige und herbe OLD ROSIE machten das Rennen. Um einen genaueren Überblick zu verschaffen folgen wie gewohnt die Ergebnisse der einzelnen Duelle im Detail.

WESTON Medium Sweet VS SAVANNA (8:10)
Mit SAVANNA, dem einzigen außereuropäischen Teilnehmer, hatte WESTON Medium Sweet ein schweres Los gezogen. Zwar hat sich gezeigt, dass der fruchtig-süße Cider aus dem Hause Weston trotz seines leicht bitteren Geschmacks sehr gut zu trinken ist, aber das vielseitige und ungewöhnliche Aroma des südafrikanischen SAVANNA war doch eine Spur besser. Schlussendlich siegt SAVANNA trotz einer Geschmacksexplosion nur knapp mit 8:10. Der Verlierer WESTON Medium Sweet ist jedoch als LUCKY LOSER ins Achtelfinale aufgestiegen.

 
OLD ROSIE VS KOPPARBERG Apple (13:4)
Wie schon beim Birnencider, zeigt auch der Apfelcider von KOPPARBERG, dass es für den schwedischen Hersteller kein zu süß gibt. Beim Apfelcider wurde es mit dem künstlichen und pickig süßen Geschmack etwas übertrieben. OLD ROSIE im Gegensatz überzeugt mit einem herben Aroma mit leicht säuerlichem Nachgeschmack. Und ob nun mit aufgelöstem Bodensatz oder klar, der Cider mit der stylischen Dampfwalze auf der Flasche siegte eindeutig über das schwedische Produkt, bei dem der Aufdruck "DRY" wohl nur als Scherz gemeint ist, mit 13:4.



WESTON Original Apple VS BULMERS Original (2:15)
Mit BULMERS Original war ein weiterer bekannter Barcider im Rennen. Und der leichte, erfrischende und dezente Apfelgeschmack überzeugte. Zwar wurde der schaumige Cider von einigen als etwas langweilig aufgrund von fehlendem Apfelaroma bezeichnet, aber es herrschte einigkeit, dass es sich um einen Cider handelt den man einen ganzen Abend trinken könnte. WESTON Original Apple überzeugt hingegen höchstens durch seinen sehr fruchtigen Apfelgeschmack zu Beginn. Dieser wird leider von einem undefinierbaren und höchst unangenehmen Nachgeschmack gefolgt. So war es am Ende kein Wunder, dass BULMERS mit 2:15 eindeutig siegte.

KRAHU VS REISETBAUER (14:0)
Der panonische KRAHU hatte in der Runde einen Gegner der wohl kaum als solcher zu sehen war. Bei einer Cider WM hat der saure, sektähnliche und extrem schaumige REISETBAUER wirklich nichts verloren und so wurde er auch beurteilt. Es ist jedoch zu erwähnen, dass auch wenn ein Apfelsaft gegen REISETBAUER gewonnen hätte, KRAHU nicht nur auf Grund seines Gegners so deutlich gesiegt hat. Der fruchtige, frische und süßliche Geschmack in der sympathischen Flasche überzeugte durchgehend. Einzig die viele Kohlensäure, die dafür sorgt, dass das Getränke im Mund teilweise zu stark schäumt trübt das Trinkerlebnis ein wenig. Es ist mit Spannung zu beobachten wie sich KRAHU gegen einen ernstzunehmenden Gegner präsentiert. In diesem Duell vernichtete er REISETBAUER mit 14:0.

KOPPARBERG Holunder VS REISINGER (11:4)
Wie von KOPPARBERG gewohnt ist auch der Holundercider sehr süß, doch der Holundergeschmack wirkt nicht künstlich. Der fruchtige "Dessertcider" erinnert dabei stark an Holundersaft oder -limonade. Und auch wenn der Geschmack mit seiner starken Süße nicht alle überzeugte, konnte kaum einer dem verführerischen Holunderduft, den das Getränk verströmt, wiederstehen. REISINGER viel hingegen vorallem durch seinen Unauffälligkeit auf. der dezente säuerliche Vorgeschmack wird von keinem wahrnehmbaren Nachgeschmack gefolgt. Gerade im Vergleich zu dem geschmacklich sehr aufdringlichen Holundercider wirkt REISINGER doch ein wenig fade. Zwar hat er damit 11:4 gegen KOPPARBERG Holunder verloren, konnte sich aber gerade noch als LUCKY LOSER ins Achtelfinal retten.

Zusammenfassung:

                               im Achtelfinale:                                 Ausgeschieden: 
                                     SAVANNA                                     KOPPARBERG Apple
                        WESTON Medium Sweet (LL)                  WESTON Orignal Apple
                                    OLD ROSIE                                       REISETBAUER
                              BULMERS Original                                
                                      KRAHU                                        
                          KOPPARBERG Holunder
                                 REISINGER (LL)

Aufgrund von Anregungen der Juroren wurde das Beurteilungssystem ab dem Achtelfinale angepasst. Ab jetzt können die einzelnen Cider mit jeweils bis zu 3 Punkten beurteilt werden. Die Begründung liegt darin, dass mit nur 3 Punkten gesamt, die Möglichkeiten zur Beurteilung zu stark eingeschränkt sind.
Neben dem Beschluss der Änderung wurden gestern auch noch die Achtelfinalpaarungen ausgelost. Dabei gibt es wieder einige interessante Duelle und endlich kommt der Erdbeercider ins Rennen.
                      
1. Hälfte des Achtelfinales am 30. Juli 2011
KOPPARBERG Pear
VS
LANDDRINK
WESTON Orginal Pear
VS
MAGNERS Cider
BROTHERS Erdbeere
VS
WESTON Medium Sweet
BULMERS Pear
VS
REISINGER Cidre
2. Hälfte des Achtelfinales am 2. August 2011
JW Pear
VS
BULMERS Original
STRONGBOW
VS
KRAHU
SAVANNA
VS
OLD ROSIE
KOPPARBERG Holunder
VS
WESTON Premium

Montag, Juli 25

Ergebnisse vom 23.07.11

Nach kurzer Verzögerung gibt es jetzt die ersten Ergebnisse der Cider Weltmeisterschaft. Neben einigen kleineren Überraschungen zeigt sich auch, dass vor allem die Birnencider das Rennen machen.

Am Samstag war es endlich soweit, die ersten Cider wurden von den 9 Juroren verkostet. Duell für Duell wurde erst gekostet und dann mit Punkten bewertet. Schon nach wenigen Cidern hat sich gezeigt, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Getränken enorm sind. Im Großen und Ganzen war es jedoch ein Wettkampf auf hohem Niveau und kaum ein Teilnehmer enttäuschte mit einer wirklich schlechten Performance.

Um nun ein bisschen Überblick zu geben werden die einzelnen Duelle beleuchtet, wobei versucht wird die Kommentare der einzelnen Juroren zu berücksichtigen.

MAGNERS VS STOWFORD Press (19:6)
STOWFORD Press fiel vorallem durch seinen leicht bitteren und an Weißwein erinnernden, trockenen Geschmack auf. Zwar ist er sehr erfrischend, aber durch das Fehlen von Fruchtigkeit konnte er nicht wirklich überzeugen. Der direkte Konkurrent MAGNERS hingegen verfügt über eine beinahe aufdringliche Fruchtigkeit. Sein Geschmack erinnert an einen Weihnachtspunsch und wird von einer angenehmen Süße begleitet. Die beiden Cider unterscheiden sich Grundlegend im Geschmack und vorallem bei den weiblichen Juroren konnte MAGNERS überzeugen und gewann mit 19:6 Punkten.



 
WESTON Original Pear VS WESTON Premium (14:9)
Beim hausinternem WESTON Duell hat sich das erste mal der Trend des Abends gezeigt. Zwar überzeugte WESTON Premium durch seinen Apfelgeschmack, aber leider wird der von einem undefinierbaren, unangenehmen Nachgeschmack gefolgt. Der Birnencider aus der selben Brauerei leidet zwar etwas unter der fehlenden geschmacklichen Präsents, aber überzeugte letzten Endes doch durch seine erfrischende Spritzigkeit. Das Duell endete knapp mit 14:9 und so konnte auch WESTON Premium als LUCKY LOSER ins Achtefinale aufsteigen.




JW MAGUIRES Original VS JW MAGUIRES Pear (2:16)
Auch bei diesem hausinternem Duell zeigte sich wieder, dass die Birnenprodukte klar im Vorteil sind. Während das Original vor allem durch den intensiven und nicht gerade anregenden Geruch und die Abwesenheit von Geschmack auffiel, zeigte JW MAGUIRES Pear wie süß ein Cider schmecken kann. Die beinahe aufdringliche Süße wird dabei von einem starken Birnengeschmack begleitet. Im großen und ganzen erinnert das Getränk stark an Zitronenlimonade mit Birnengeschmack. Der Birnencider konnte sich gegen das wässrig schmeckende Original eindeutig mit 2:16 durchsetzten.


KOPPARBERG Pear VS WESTON Medium Dry (15:3)
Unterschiedlicher geht es wohl kaum noch. KOPPARBERG Pear erinnert mit seinem intensiven, süßen und leicht künstlich wirkenden Geschmack stark an die grüne Hälfte des Kulteises Twinni. WESTON Medium Dry lässt einen durch seinen anfangs recht intensiven, herben Geschmack auf mehr hoffen und entäuscht mit fehlendem Nachgemack. Entscheidend für das Ergebnis war nicht nur der etwas zu herbe Geschmack des Produktes aus dem Hause WESTON, sondern vorallem das unangenehme und unbefriedigte warten auf den Nachgeschmack. KOPPARBERG Pear ist einfach deutlich angenehmer zu trinken und gewinnt trotz aufdringlicher Süße und verwirrendem Geschmack mit 15:3


BULMERS Pear VS STRONGBOW (17:6)
Auch hierbei handelt es sich um ein hausinternes Duell der BULMERS Brauerei. Und wie sich schon zeigte sollen an diesem Abend die Birnencider die Nase vorne haben. BULMERS Pear ist aber deutlich weniger süß als die Birnencider der beiden vorangegangenen Duelle. Er überzeugt durch einen erfrischenden, intensiven Birnengschmack und wird sogar als leicht bitter empfunden. STRONGBOW ist der klassische Pub-Cider. Er ist erfrischend, aber auch ein bisschen bitter und sauer. Im großen und ganzen wurde er als durchschnittlich empfunden. Da der Birnencider jedoch von den meisten Juroren als sehr gut empfunden wurde endete die Runde mit einem 17:6. Der Standardcider STRONGBOW konnte nur im direkten Duell mit STOWFORD Press seinen Platz im Achtelfinale als LUCKY LOSER noch sichern.


ECUSSON VS LANDDRINK (5:20)
Der einzige französische Teilnehmer hatte mit dem ersten österreichischen Teilnehmer im Feld ein hartes Los gezogen. LANDDRINK Apfelcider überzeugt durch einen fruchtig-frischen Geschmack. Dabei sind Süße und Säure sehr ausgewogen. Auch der französische ECUSSON ist mit seinem starken Apfelgeschmack und der etwas herben Note gut bei den Juroren angekommen. Im Endeffekt musste er sich wegen seinem doch etwas stark gärigem Geschmack doch eindeutig mit 5:20 geschlagen geben. Das gemütliche Zusammensitzen danach, bei dem nur die Verlierer getrunken wurden, hat jedoch gezeigt, dass ECUSSON nicht wegen seinem Geschmack, sondern wegen dem überragenden Aroma von LANDDRINK so eindeutig verloren hat.


                                                  Zusammenfassung:

                               im Achtelfinale:                                       Ausgeschieden: 
                                     MAGNERS                                             STOWFORD Press
                            WESTON Original Pear                             JW MAGUIRES Original
                            WESTON Premium (LL)                                 WESTON Medium Dry
                              JW MAGUIRES Pear                                          ECUSSON
                              KOPPARBERG Pear
                                 BULMERS Pear
                                STRONGBOW (LL)
                                   LANDDRINK


Das waren die Ergebnisse der ersten Vorrunde und schon am nächsten Freitag startet die 2. Vorrunde, die hoffentlich genauso spannend verlaufen wird. Natürlich sind auch dann wieder alle Gäste herzlichst Willkommen.